In der Rubrik Corporate Social Responsibility, kurz "CSR", berichtet Hamburger Datenwerk unregelmäßig über soziale Projekte, die wir ehrenamtlich unterstützen.

"[...] Im modernen Verständnis wird CSR zunehmend als ein ganzheitliches, alle Nachhaltigkeitsdimensionen integrierendes Unternehmenskonzept aufgefasst, das alle „sozialen, ökologischen und ökonomischen Beiträge eines Unternehmens zur freiwilligen Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, die über die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (Compliance) hinausgehen.“ , beinhaltet.[...]" [Wikipedia]
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Runder Tisch der Hamburger Schulvereine.

„Hamburgs Schulvereine sollen besser werden ! Ein lebendiger Schulverein für jede Schule!“

Unter diesem Motto steht die neue Kampagne der Hamburger Schulvereine. Ein Aktionsbündnis, das sich die Verbesserung der Arbeit der Schulvereine in Hamburg auf ihre Fahnen geschrieben hat.

In Hamburg gibt es Schulvereine seit 1875 und eines haben alle auch heute noch gemeinsam: „selbstlos und unmittelbar der wohltätigen und gemeinnützigen Fürsorge für Schüler und Schülerinnen vornehmlich der Hamburger Schulen zu dienen“. Häre Ziele, deren Verfolgung Kompetenzen auf den verschiedensten Gebieten voraussetzt. Ziel der ersten Konferenz in der Hamburger Ida-Ehre Schule waren daher auch der Austausch und die Zusammenfassung von Erfahrungen, von Fragen und Informationen zur aktuellen Arbeit in den Schulvereinen.

Die rund 80 Teilnehmer konnten sich in sieben AG`s zu vereinsrechtlichen Fragen, Datenverwaltung und Datenschutz, Finanzverwaltung und finanzrechtlichen Aspekte, Mitgliederwerbung, Spendenwerbung und Drittmittel, Ehemaligenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit informieren.

Der Runde Tisch konnte dazu auf umfassendes externes, wie internes Expertenwissen zurückgreifen.

Aus Tübingen reiste die Vorsitzende des Bundesverbandes der Schulfördervereine e.V. (BSFV e.V.) und Vorsitzende des Landesverbandes der Schulfördervereine Baden-Württemberg e.V., Anne Kreim, nach Hamburg, um über Spendenwerbung und Drittmittelbeschaffung zu informieren.

Der Bereich „Compliance“, war gleich mit zwei gewichtigen AG´s vertreten: Vereinsrecht und Datenschutz. Für diese Themen griffen die Initiatoren auf die Kompetenzen des CEO bei „GSH24“, Mario Hamel, gleichzeitig geschäftsführender Vorstand des „Landschulheim Gesamtschule Harburg e.V.“ und Rechtsanwalt Kai Böttger vom Datenschutzportal „Hamburger Datenwerk, gleichzeitig beratender Beisitzer im „Landschulheim Gesamtschule Harburg e.V.“, zurück.

Zum Bereich „Finanzierung“ kamen die Experten dagegen direkt aus den Hamburger Schulvereinen. Hier steuerten André Bigalke, 1. Vorsitzende des „Ehrensachen e.V.“ und Norbert Fahrenkrug, stellvertretenden Vorsitzender sowie Maren Heimlich-Höppner, 1. Vorsitzende des Ehemaligenvereins des Helene- Lange-Gymnasiums und Johannes Kockel, Schriftführer des Schulvereins des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium, Ihre langjährigen Erfahrungen bei.

Mein Fazit der Konferenz:

Die Resonanz war sehr gut. In der Datenschutz AG brannten natürlich praktischere Probleme, wie die Datenübernahme in neue Programme, den Teilnehmern diesmal noch dringlicher unter den Nägeln. Das Thema Datenschutz im Verein ist zudem derart komplex, dass die AG das Problem nur schemenhaft aufzeigen konnte.

In Zeiten von Web 2.0 und Social Media müssen aber vor allem Schul- und Schulfördervereine die Zeichen der neuen Zeit erkennen. Internet, Webites, Soziale Plattformen und zunehmende Vernetzung fordern bei der Compliance eines Vereins eine neue, besondere Aufmerksamkeit. Informationsaustausch, Transparenz und Kompetenznetzwerke sind, neben hinreichender Schulung, Fort- und Weiterbildung aller Vorstandsmitglieder, die Mittel der Wahl, um dem eigenen Anspruch auch zukünftig gerecht werden zu können.

Die Zeichen stehen offensichtlich auf Vernetzung, darum wird Hamburger Datenwerk dem Runden Tisch auch 2015 zur Verfügung stehen. Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Schulfördervereine e.V. hat ja schon dazu aufgerufen, einen Hamburgischen Landesverband auf die Beine zu stellen, um Vernetzung, Qualität der Arbeit und die Qualifikation der Funktionsträger besser abgleichen zu können.

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